What’s behind: Lacoste

In unserer Reihe „What’s behind“ stellen wir euch die Geschichte hinter verschiedenen Produkten/Marken vor. Diese Woche: Lacoste.

Wer kennt es nicht? Das kleine, grüne Krokodil, das sich im Straßenbild auf dem ein oder anderen Poloshirt oder Schuh präsentiert und neckisch sein Maul aufreißt. Spätestens seit „Was lacostet die Welt?“ kennen wir auch die Weltmarke hinter dem grünen Reptil: Lacoste.

René Lacoste

Wir schreiben das Jahr 1927. Der französische Tennisspieler und mehrfache Wimbledon, French – und US-Open Gewinner René Lacoste (siehe Foto) präsentiert sich erstmals in einem Poloshirt auf dem Tennisplatz und schreibt damit Modegeschichte.

Waren bis dato waren weiße Hemden und Blazer die Norm im Tennissport, revolutionierte das von Lacoste getragene Shirt alles Dagewesene. Der besondere Stoff, gemeinhin als Piqué bekannt, ist vor allem bei Sportlern beliebt. Die abwechselnd vertiefte und erhöhe Struktur verleiht dem Material eine gesteppte Optik. Gleichzeitig ist es besonders leicht, sehr atmungsaktiv und zeichnet sich durch eine hohe Feuchtigkeitsaufnahme aus. Das dadurch entstehende angenehme Tragegefühl wird heute von Sportlern auf der ganzen Welt geschätzt. Anfangs fertigte Lacoste das Shirt nur für sich, erkannte jedoch früh den Erfolg, den er mit einer Massenanfertigung erzielen konnte. 1933 wurde Lacoste offiziell als Firmenname eingetragen und die Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf.

Mann in Lacoste Pullover

Das Krokodil als Firmenlogo

Das Krokodil-Logo verdankt seinem Dasein Lacostes Spitznamen. Dieser geht wiederum auf eine Wette zwischen dem Tennis-Ass und seinem Kollegen Pierre Gillou zurück, der ihm bei seinem nächsten Sieg einen Koffer aus Alligator-Leder versprach, falls Lacoste das nächste Match gewinne. Lacoste verlor das Spiel, der Spitzname blieb. Daraufhin ließ er sich ein Krokodil auf sein Shirt nähen und das Logo war geboren. Lacoste sollte auch die erste Firma sein, die ihr Logo für alle gut sichtbar auf den Kleidungsstücken anbrachte und im Gegensatz zu anderen Firmen das Logo bis heute aufnäht, statt einstickt.

Mann im Lacoste Pullover

Lacoste heute

Nach Lacostes Tod 1996 übernahm sein Sohn Bernard die Geschäfte und machte die Firma zum Global Player. Das weltberühmte Poloshirt war nun auch abseits des Tennisplatzes zu finden und die Marke erweiterte seither massiv ihre Produktpalette. Von Parfüms, über coole Sweater, zu minimalistisch-klassischen Schuhen, bietet die Marke eine große Vielfalt und kombiniert elegante Schnitte mit einer gewissen Coolness. Dabei bleibt Lacoste dem „Stil à la française“ stets treu. Das diesjährige Testimonial der neuen Lacoste Kampagne ist kein geringerer als Tennis-Profi Novvak Djokovic, womit Lacoste einmal mehr seinen Ursprüngen im Tennis erinnert.

Lacoste Lerond

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