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ENTERTAINMENT | 13. November 2019 | Natalie Dawson

Fero47 im JD Store + Interview

Im Rahmen der Bespoke Kampagne bot sich Rap-Fans neben Shopping im JD Store auch die exklusive Möglichkeit eine Live-Performance des deutschen Rappers Fero47 zu erleben. Mit JDX x Fero47 performte der Rapper in drei JD Stores in Berlin, Köln und Wien und bot den Fans mit Autogrammstunde am Ende ein einzigartiges Erlebnis. Der Ansturm der Fans sprach für sich, um die Hits wie ‚Jaja‘ und ‚Puerto Rico‘ zu feiern.

Plakat der Fero47 Kampagne und links Fero47 mit Fans vor JD Print

Neben seiner musikalischen Performance überzeugt Fero47 auch durch seinen lässigen Style und hat für uns exklusiv seine Top-Picks zusammengestellt. Von lässigem Trainingsanzug über eine trendige Jacke bis hin zu angesagten Sneakern findet ihr Fero47’s Lieblings-Style hier und könnt seinen Look direkt shoppen.

Fero47 im JDStore bei Performance

Fero47 im Interview

In Kooperation mit PraiseMag bot sich auch die Chance ein exklusives Interview mit Fero47 zu führen und mehr über sein Album, die musikalischen Einflüsse seiner Herkunft und seine Zukunfstpläne. Auch Fashion und Instagram kommen dabei nicht zu kurz.

Fero47 auf dem Weg zu seinem Auftritt

Hi Fero47, erst einmal bedanken wir uns bei dir, dass wir die Möglichkeit haben im JDStore ein Interview mit dir zu führen. Fangen wir mal mit deiner Single „JAJA“ an. Wie war das für dich, dass du mit deiner Debütsingle so durchstarten konntest?

Wir haben im ersten Moment nicht damit gerechnet, dass die Single so durchstartet. Ich hatte, um ehrlich zu sein, so ein Kribbeln im Bauch und war mir auch irgendwie die ganze Zeit unsicher, da es die allererste Single war, die ich released habe. Dann haben wir einfach das Video zu „JAJA“ rausgebracht und alles hat seinen Lauf genommen.
Außerdem denke ich, dass der Track nach vorne geht, eine sehr spezielle Energie transportiert und dadurch auch so unfassbar gut durch die Decke ging.
Ich hätte auf keinen Fall mit so einem Feedback gerechnet, aber manchmal passieren Dinge, die sehr unerwartet sind.

Inwiefern würdest du sagen, dass die Handyvideos mit denen du begonnen hast, deine Musik nach vorne gebracht haben?

Man darf nicht vergessen, dass ich mit diesen Handyvideos angefangen habe. Ich habe damit eine Fanbase aufgebaut und gesehen, dass diese Leute mich sehen wollten. Obwohl ich zu dieser Zeit noch kein richtiger Rapper war, haben die Menschen meine Instagram-Seite gefolgt und meine Musik gefeiert. Auf einmal hatte ich 30.000 Abonnenten. Dann 80.000 und am Ende habe ich bei 130.000 Followern meine Debüt-Single veröffentlicht.
Ich habe bemerkt, dass diese ganzen Leute die mir folgen meine richtigen Supporter sind und  auch wollen das etwas aus mir wird.
Jetzt fokussiere ich mich nicht mehr auf Handyvideos, aber manchmal lad ich eine Hörprobe hoch, um alte Erinnerungen aufzuwecken.

Fero47 bei Live-Performance im JDStore

Also sind deine Handyvideos dein Fundament, weil du dir damit eine Community aufgebaut hast und dann kam die Musik noch dazu?

Ich würde es mit einer Waffe vergleichen: ich hatte mein Magazin, dann kam die Waffe und dann kam der Schuss.

Du hast einen kurdischen Hintergrund und sprichst dies auch gerne in deinen Liedern an.
Welcher Einfluss spielt deine Herkunft auf deine Musik?

Mir ist in erster Linie wichtig, dass die Menschen, die meine Musik hören, auch wissen wer ich überhaupt bin. Von wo ich herkomme und was ich eigentlich mache.
Ich würde dazu auch sagen, dass ich in die Fußstapfen meines Vaters trete. Er kommt Mardin, aus dem Süd-Osten der Türkei. Dort ist es üblich, dass an den Kennzeichen der Autos eine zweistellige Zahl draufsteht, während bei uns ein Buchstabe zum Beispiel „F“ für Frankfurt eine Stadt oder ein Bezirk steht. Die Zahl „47“ soll die Stadt Mardin symbolisieren, deshalb hab ich mich schon als Kind mit dem Traum Rapper zu werden, Fero47 genannt.
Der Name Fero47 setzt sich aus meinem Spitznamen Fero und der Zahl zusammen und mit 12 Jahren habe ich mich dann überall so genannt.

Speziell in deinen Gesangssequenzen merkt man, dass deine orientalischen und kurdischen Wurzeln einen hohen Einfluss auf deine Musik haben.
Weshalb ist dieser traditionelle Sound so tief in deiner Kunst verankert?

Wir Kurden sind einer der ältesten Völker auf der Welt und wir haben schon damals die Musik in uns gehabt. Wenn man sich das mal anschaut, dann haben wir viele Künstler, die kurdische Wurzeln haben und sehr bekannt sind. Wir haben das musikalische einfach im Blut, wir sind so bisschen gefangen in dieser Musik, deshalb wollte ich diesen orientalischen Sound mit meinem Rap verschmelzen lassen und obendrein kommt es auch sehr gut an.
Ich versuche halt darauf zu achten, dass nicht zu viel davon in der Musik miteingebaut wird, sonst hat es am Ende nicht mehr so viel mit Deutschrap zutun.

Du stehst knapp vor eine Million Abonnenten auf Instagram, du hast weit über hundert Millionen Klicks und Streams auf deinen Songs.
Wie gehst du mit diesem Hype um?

Es ist einfach krass, weil es einfach eine komplette Wandlung ist, es hat sich einfach alles um 180 Grad gedreht.
Ich hätte um ehrlich zu sein nicht damit gerechnet, dass es so schnell so groß wird. Es hat sich alles irgendwie von heute auf morgen geändert, aber ich versuche damit korrekt umzugehen und habe mich durch diese neue Situation nicht verändert, da ich immer noch mit den gleichen Leuten chille und ich auch immer noch der gleiche witzige Typ bin. Natürlich kann ich nicht so einfach durch die Innenstadt laufen, weil mich viele Leute erkennen. Ich mache gefühlt 50.000 Fotos und Autogramme, aber da muss man durch, auch wenn es anstrengend ist.

Die Fans haben natürlich auch Respekt vor deinem Privatleben, aber du möchtest deinen Supportern auch etwas zurückgeben, wenn du mit ihnen Fotos machst.

Natürlich, ich kann nicht so dreist sein und ein Foto oder ein Autogramm verwehren. Sowas würde ich einfach nicht können.

HipHop und Fashion ist schon seit Ewigkeiten eng miteinander verknüpft. Wieso ist dein Style nur der Style von Fero47?

Ich hatte immer meinen eigenen Style und war eigentlich nie der Mitläufer. Um ehrlich zu sein, kenne ich mich mit Marken auch gar nicht aus und ich weiß nicht mehr was für Schuhe ich gerade anhabe.. (lacht) Aber schon damals war das bei mir so, dass wenn ein Kollege coole Schuhe anhatte, die ich mir zu dem Zeitpunkt nicht leisten konnte, ich einfach andere angezogen hab. Mir ist es egal, ob ich ein Shirt trage, welches 500,- oder 5,- Euro kostet. Wenn es mir gefällt, dann trage ich es einfach, der Preis ist bei mir nicht relevant. Ich würde auch sagen, dass ich auch auf dem Boden geblieben bin, da ich nicht Unmengen an Geld für Kleidung ausgebe.

Fero47 auf der Bühne im JDStore

HipHop und Fashion ist schon seit Ewigkeiten eng miteinander verknüpft. Wieso ist dein Style nur der Style von Fero47?

Ich hatte immer meinen eigenen Style und war eigentlich nie der Mitläufer. Um ehrlich zu sein, kenne ich mich mit Marken auch gar nicht aus und ich weiß nicht mehr was für Schuhe ich gerade anhabe.. (lacht)
Aber schon damals war das bei mir so, dass wenn ein Kollege coole Schuhe anhatte, die ich mir zu dem Zeitpunkt nicht leisten konnte, ich einfach andere angezogen hab.
Mir ist es egal, ob ich ein Shirt trage, welches 500,- oder 5,- Euro kostet. Wenn es mir gefällt, dann trage ich es einfach, der Preis ist bei mir nicht relevant.
Ich würde auch sagen, dass ich auch auf dem Boden geblieben bin, da ich nicht Unmengen an Geld für Kleidung ausgebe.

Du bist also nicht derjenige, der bei jedem Hype mitmachen muss?

Ich hab mir einmal in meinem Leben Schuhe von Gucci geholt, die hatte ich zwei Stunden an. Das hat sich angefühlt als würde ich auf Holz laufen. Dann trag ich lieber meine bequemen Adidas Sneaker.

Das komplette Interview von PraiseMag Autor Driton G. findet ihr hier.

Interview (c) PraiseMag

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